Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer VII

11. August 2019 - 17:00 Uhr

Internationaler Riddagshäuser Orgelsommer VII - 11. August 2019 - 17 Uhr

Francisco Amaya Martínez
Francisco Amaya stammt aus Valencia. Er studierte Orgel bei Adolfo Guiterrez und Michael  Radulescu, Orchesterleitung bei  Sergiu Commissiona (Madrid) und Jorma Panula (Berlin). Zusátzliche Chorleitungsausbildung erhgielt er bei Helmut Rilling bei der Stutgarter Bach-Akademie. Amaya ist ein Organist und Musiker mit vielseitigen Interessen. Als Organist Beschäftigt er sich mit der Musik der frühen Renaissance, des Barock und der Romantik bis hin zu Uraufführungen junger  spanischer  Komponisten. Er konzertiert bei namhaften internationalen Orgelfestivals. Daneben ist er Sachverständiger für Orgelbau  und Mitglied verschiedener Ensernbles für Alte Musik. Er wurde eingeladen bei der Abschlussfeier des Jahresfests der Neuen Orgelmusik (AFNOM) in London aufzutreten und am 60. Jahrestag der Krönung von Königin Elisabeth II in einem Konzert in der Westminster Abbey zu spielen. Im Jahr 2017 gab er ein Konzert bei einem Fest zum 500järigen Reformationsjubiläum. Seine mehrjährige Teilnahme an der Bach-Akademie  Stuttgart, mündete in die Gründung des Chors der Brahms-Gesellschaft, mit  viel beachteten Aufführungen. Heute ist er Organist an der “Los Angeles–Kirche“ in Valencia und unterrichtet Orchesterleitung  in Landeskonservatorium in Torrent.

Vorraussichtliches Konzertprogramm
Anónimo (Atrib. A Sebastian Aguilera de Heredia) XVI. Jh.
Tiento de Batalla de XVIII tono
Josep de Torres y Vergara (1661-1727)
Batalla
Juan Bautista Cabanilles (1644-1712)
Xácara    
Batalla Imperial
Vicente Martín y Soler (1754-1806)
Sonata en Do M (Ob. de la Ópera “Una cosa rara”
Padre Antonio Soler (1729-1783)
Fanfarria del Emperador (Concierto para dos órganos n° 6)
Hilarion Eslava (1807-1878)
Ofertorio sobre el himno Ave Maris Stella (Preludio y fuga)
Eduardo Torres (1872-1934)
Saëtas
Jesús Gurídi (1886-1961)
Tríptico del Buen Pastor: El rebaño – La oveja Perdida – El buen Pastor
Adolfo Gutiérrez Viejo (* 1935)
Vitrales sonoros IV
Francisco Amaya (* 1965)
4 Escenas sobre el himno de la Virgen del Sufragio de Benidorm



Der Eintritt ist kostenlos - aber gewiss umsonst!



Seit 2003 erfreut sich der „Internationale Riddagshäuser Orgelsommer“ großer Beliebtheit in Braunschweig und über die Stadtgrenzen hinaus. Besuchszahlen mit bis zu 500 Zuhörern sprechen eine deutliche Sprache über den Zuspruch. Die Klosterkirche mit ihrer einzigartigen Akustik, aber auch das umgebende Ambiente des Klostergartens und des Riddagshäuser Teichgebietes, Europareservat für Vogelschutz, locken Besucherinnen und Besucher auf ihre jeweils eigene Weise. Hier lässt sich Natur mit Kultur auf besondere Weise verbinden - in diesem Sinn sollen die Konzerte auf gute Weise unterhalten und auch immer wieder musikalische Entdeckungen ermöglichen. Der „Internationale Riddagshäuser Orgelsommer“ hat auch in 2019 wieder ein Thema. In diesem Jahr wird nicht nur die Führer-Orgel 40 Jahre alt, sondern wir blicken auf eine 400-jährige Orgelgeschichte der Klosterkirche zurück. 1619 baute Heinrich Compenius der Jüngere die erste Orgel der Klosterkirche. Sie ist gut dokumentiert in der "De Orgonographia“ (1619),  dem 2. Band des Syntagma musicum des Wolfenbütteler Hofkapellmeisters, Organisten, Komponisten und Gelehrten Michael Praetorius (1571-1621).  Aus diesem Anlass und Dank der Unterstützung der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz konnten hochrangige Gäste eingeladen werden, mit Ihrer Musik ein Orgel-Feuerwerk zu entzünden. Sie werden Musik sowohl aus ihren Heimatländern vorstellen, als auch die große europäische Musik und das Werk von Johann Sebastian Bach. Hochvirtuoses für die Orgel, die Kunst der Bearbeitung (Transkription) und auch die Kunst der Improvisation, die eigentlich zum Fundament des Orgelspiels an sich gehört und zu den ältesten Formen der Orgelspielkunst gehört.